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Konferenz der deutschsprachigen

Pastoraltheologen & Pastoraltheologinnen e.V.

Portalseite deutschsprachiger Pastoraltheologie in D, A, NL und CH

 
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Infodienst 1/2008

Newsletter der Homepage-Redaktion „www.pastoraltheologie.de“

 

Inhalt:

1. Pastoraltheologie: „Die Krisenwissenschaft in der Krise“
2. Forschungsprojekt „Diakonie im Lebensraum“ abgeschlossen
3. Studientag Ehe und Familie der Deutschen Bischofskonferenz
4. Monika Scheidler übernimmt den Lehrstuhl für Pastoraltheologie und Religionspädagogik der Universität Fribourg
5. Stephanie Klein als Professorin für Pastoraltheologie an die Universität Luzern berufen
6. Abschiedsvorlesungen der Professoren Udo Schmälzle und Leo Karrer
7. Wissenschaftspreise des Deutschen Caritasverbandes
8. Neues Modul der Seminarreihe „Neue Wege Diakonischer Pastoral“
9. Publikationen
10. Obligatorisches / Impressum

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Nutzerinnen und Nutzer unserer Homepage,

heute möchten wir Sie mit dieser Newsletter-Ausgabe wieder auf Neuigkeiten aus der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. aufmerksam machen. Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Homepage http://www.pastoraltheologie.de.

Nachrichten aus Ihrem Haus, Veranstaltungsankündigungen, Hinweise auf Neuerscheinungen, Stellenangebote etc. können Sie über unseren E-Mail-Verteiler an alle eingetragenen Kolleginnen und Kollegen sowie weitere an Pastoraltheologie Interessierte schicken. Dafür senden Sie bitte die entsprechende Mitteilung an: info (at) pastoraltheologie (punkt) de

Wir würden uns freuen, wenn Sie Kolleginnen und Kollegen sowie weitere pastoraltheologisch Interessierte auf dieses Informationsangebot aufmerksam machten. Die Anmeldung für den Newsletter-Verteiler ist auf der Startseite der Konferenz-Homepage möglich.

Mit freundlichen Grüßen und besten Wünschen für das bevorstehende Weihnachtsfest

Dr. Ulrich Feeser-Lichterfeld

Beauftragter der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. für die Homepage

1. Pastoraltheologie: „Die Krisenwissenschaft in der Krise“

Im Jahr 1993 hat Thomas Henke in einem Bericht für die „Herder Korrespondenz“ (4/1993, 197-203) die Pastoraltheologie „zwischen den Stühlen“ lokalisiert und meinte damit die zumeist enttäuschten Erwartungen der Praktiker einerseits und die Statusbehauptungen der „eigentlichen“ theologischen Fächer andererseits. Fünfzehn Jahre später liegt mit dem Beitrag von Professor Richard Hartmann (Fulda) eine aktuelle Standortbestimmung für das „Herder Korrespondenz“-Spezial zur Zukunft der Theologie vor, die alle Pastoraltheologinnen und Pastoraltheologen interessieren dürfte.

Dass die aufgegebenen ebenso wie die eigenen Probleme in der Zwischenzeit nicht weniger geworden sind, zeigt dabei bereits der Aufsatztitel „Die Krisenwissenschaft in der Krise“ an. Und wieder ist es ein „zwischen“, das diese Disziplin auszeichnet: „Pastoraltheologie zwischen historisch-theoretischer Reflexion und Praxis“. Sorgfältig beschreibt Richard Hartmann die differenzierte pastoraltheologische Landschaft und konzentriert sich sodann auf das spannungsreiche Verhältnis des Faches und seiner Vertreter/innen zu Bischöfen, zur Basis des Kirchenvolkes und zu den pluralen inhaltlichen und methodischen Positionen der eigenen Kolleginnen und Kollegen. Das auf diese Weise prägnant gezeichnete „Profil […] einer Multiperspektivität, wie sie die Herausforderungen der Zeichen der Zeit einfordern“, ist wohl tatsächlich disziplinäre Stärke und Schwäche zugleich – auf jeden Fall aber eine gelungene Steilvorlage für weitere Positionierungen der Pastoraltheologie und ihrer Aufgabe, Rolle und Funktion in Universität, Kirche und Gesellschaft. [U. Feeser-Lichterfeld, Aachen]

2. Forschungsprojekt „Diakonie im Lebensraum“ abgeschlossen

Der Deutsche Caritasverband (DCV) und das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) haben eine jetzt abgeschlossene Studie in Auftrag gegeben, die die Frage untersucht, welche Bedeutung Pfarrgemeinden und Initiativen in diesem Bereich zukommt. Untersucht werden sollte, wie es gelingt, mit so genannten lebensräumlichen Projekten die Lebensbedingungen materiell benachteiligter Personen und von Personen mit Handicaps im lokalen Raum zu verbessern. Durch das Engagement der Pfarrgemeinden und lokaler Initiativen, nachbarschaftliche und Stadtteilnetzwerke zu knüpfen, sollen benachteiligte Menschen gestärkt und deren gesellschaftliche Integration unterstützt werden.

Welche Bedingungen für erfolgreiche Kooperationen nötig sind, um benachteiligende Lebensumstände zu überwinden, präsentierten beispielhaft 22 Projekte auf einer Tagung am 12. März in Berlin. Bundesweit wurden 350 Projekten für die Studie unter der Leitung von Professor Dr. Udo F. Schmälzle von der Universität Münster berücksichtigt. Exemplarisch wird deutlich, wie das Zusammenspiel der Bewohner mit Ehrenamtlichen, lokalen Vereinen, Initiativen, den Kirchengemeinden, Kommunen und anderen Organisationen die Lebensbedingungen in entwicklungsbedürftigen lokalen Räumen verbessert.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Einbeziehung der Betroffenen, ehrenamtliches Engagement und die Unterstützung durch Gremien vor Ort ebenso zum Gelingen der Projekte beitragen wie eine starke Medienpräsenz. Durch die lebensräumliche Projektarbeit wurde die Lebenssituation benachteiligter Menschen verbessert und deren Ressourcen gestärkt und ausgeweitet.

Beispiele von Lebensraumprojekten sind: „Anlaufstelle Zwetschgenwäldle“ (Öhringen bei Heilbronn), „Familien helfen Familien“ (Bad Arolsen), „Bürgerinitiative Südostviertel“ (Essen), „Hilfenetz Unterliederbach“ (Frankfurt a. M.), „Kinder- und Jugendtreff St. Barbara“ (Geldern), „Integration von Aussiedlern“ (Saarlouis). [U. Schmälzle, Münster]

3. Studientag Ehe und Familie der Deutschen Bischofskonferenz

Am 13.03.2008 hat sich die Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz im Rahmen eines Studientages mit dem Thema „Ehe und Familie“ befasst. Bereits in den Jahren 2005 bis 2007 wurde die bundesweite Drei-Jahres-Initiative „Hier beginnt die Zukunft: Ehe und Familie“ unter Federführung der Kommission Ehe und Familie durchgeführt. Die gesellschaftliche Bedeutung der Thematik Ehe und Familie ist in dieser Zeit stetig gestiegen. Der Vorsitzende der Kommission Ehe und Familie, Georg Kardinal Sterzinsky (Berlin), hat in das Thema des Studientages eingeführt.

Professor Dr. Johannes Huinink (Bremen) legte aus empirisch-familiensoziologischer Perspektive eine Bestandsaufnahme der Situation von Ehe und Familie in Deutschland vor. Professor Dr. Arno Anzenbacher (Mainz) brachte in seinem Beitrag zentrale Aspekte des christlichen Ehe- und Familienverständnisses ins Bewusstsein und bezog sie sozialethisch auf Fragen der aktuellen Situation. Professor Dr. Dieter Schwab (Regensburg) hob den Zusammenhang von rechtlicher Normierung durch den Staat einerseits und christlicher Prägung von Ehe und Familie andererseits hervor.

In der Aussprache wurden weiterführende Gesichtspunkte erörtert. Insbesondere wurde die gesellschaftliche und theologisch-kirchliche Bedeutung der Ehe herausgestellt, aus der sich unter anderem die Notwendigkeit einer deutlicheren Berücksichtigung in der kirchlichen Verkündigung, aber auch in der theologischen Ausbildung ergibt. Als ein zentrales Thema wurde die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hervorgehoben, mit der auch die Fragen der familiären Rollenverteilung und des Zueinanders von familiären und außerfamiliären Kinderbetreuung und -erziehung verknüpft sind. Im Sinn der Familien ist eine Stärkung echter Wahlfreiheit unerlässlich. Dies stellt Anforderungen nicht nur an Staat und Kirche, sondern auch an den Bereich der Wirtschaft, insbesondere was die familienfreundlichere Gestaltung von Arbeitsplätzen anbelangt. Mit bleibender Besorgnis sehen die Bischöfe die hohe Scheidungshäufigkeit und ihre sowohl rechtlichen als auch psychosozialen Auswirkungen.

In einem Gesprächsforum mit Vertretern der kirchlichen Ehe- und Familienarbeit wurde am Nachmittag die Vielzahl und Ausdifferenzierung der Initiativen, Projekte und Institutionen in diesem Bereich vorgestellt, insbesondere auf den Feldern der Familienpastoral, der Caritas, der Familienbildung, der Ehe-, Familien- und Lebensberatung sowie der Familienpolitik. Im Gespräch zwischen Seelsorge, Verbandsarbeit, Caritas und Politik wurde dargestellt, wie die Kirche ihr Engagement für Ehe und Familie konkret gestaltet, worauf das besondere Augenmerk zu richten ist und wie weitere Schritte für das konkrete Handel aussehen können. Die am Gespräch Beteiligten stimmten darin überein, dass die konkrete Unterstützung von Ehepaaren und Familie in Pastoral und Caritas sowie das politische Eintreten für eine familienfreundlichere Gesellschaft untrennbar zusammengehören, in der Praxis gut miteinander vernetzt sein müssen und im gesellschaftlichen Diskurs mit einer Stimme sprechen sollen. Dies stärkt die Glaubwürdigkeit kirchlicher Verkündigung, die nach wie vor eine nicht zu unterschätzende Bedeutung für die Orientierung sowohl der Einzelnen als auch der Gesellschaft besitzt.

Zur weiteren Information über den Studientag, insbesondere über die Fachvorträge, steht auf der Internetseite www.ehe-familie-kirche.de ein Reader zum Download zur Verfügung. [O. John, Bonn]

4. Monika Scheidler übernimmt den Lehrstuhl für Pastoraltheologie und Religionspädagogik der Universität Fribourg

Mit Beginn des Frühjahrssemesters 2008 hat Professorin Monika Scheidler die Nachfolge am Lehrstuhl für Pastoraltheologie und Religionspädagogik der Theologischen Fakultät an der Universität Fribourg (Nachfolge Prof. Leo Karrer) angetreten.

Monika Scheidler ist 1962 in Hamburg geboren, studierte Katholische Theologie, Anglistik und Erziehungswissenschaften in Münster und hat dort mit einer pastoraltheologischen Arbeit promoviert. Nach der Tätigkeit als Lehrerin und Hochschulassistentin habilitierte sie sich an der Universität Tübingen mit einer Arbeit zum Thema „Interkulturelles Lernen in der Gemeinde“.

Von 2000 bis 2008 war Monika Scheidler als Professorin für Religionspädagogik am Institut für Katholische Theologie der Universität Dresden tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte sind interkulturelles Lernen, ökumenisches Lernen, Theologiedidaktik, Katechetik und kontextuelle Pastoraltheologie. Sie ist Vorstandsmitglied des Deutschen Katecheten-Vereins in München und Mitglied der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz. [S. Hodek, Fribourg]

5. Stephanie Klein als Professorin für Pastoraltheologie an die Universität Luzern berufen

Stephanie Klein, geb. 1957 in Fulda, wurde als ordentliche Professorin für Pastoraltheologie an die Theologische Fakultät der Universität Luzern berufen.

Vor ihrer Berufung nach Luzern war sie einige Jahre in der kirchlichen Praxis tätig – sowohl im ländlichen Raum als auch in der Großstadt Frankfurt. Als wissenschaftliche Assistentin lehrte sie an den Universitäten Frankfurt am Main und Mainz, als Lehrstuhlvertreterin an den Universitäten Mainz und Saarbrücken und als Dozentin an der Universität Salzburg. 1999 nahm sie eine Gastprofessur an der Humboldt-Universität zu Berlin wahr. Mit einer Arbeit über Erkenntnis und Methode in der Praktischen Theologie habilitierte sie sich 2002 an der Universität Mainz. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Biographieforschung, Alltagsreligiosität, Methoden der qualitativen Sozialforschung in der Praktischen Theologie und Theologische Frauenforschung.

Stephanie Klein hat ihre Lehrtätigkeit an der Universität Luzern bereits 2005 als Lehrstuhlvertreterin aufgenommen und wohnt in Kriens. Sie tritt die Nachfolge von Reinhold Bärenz an, der 2003 an die Theologische Fakultät der Benediktineruniversität San Anselmo in Rom berufen wurde. [Universität Luzern/U. Feeser-Lichterfeld, Aachen]

6. Abschiedsvorlesungen der Professoren Udo Schmälzle und Leo Karrer

Im Mai diesen Jahres halten sowohl der Vorsitzende der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. als auch sein Vorgänger in diesem Amt ihre Abschiedsvorlesungen aus Anlass der Emeritierung: Prof. Dr. Udo Fr. Schmälzle wird in Münster am 9.5. um 12 Uhr zum Thema „’Ich hasse dich, Gott, auch wenn es dich gibt.’ – Atheismus in der Postmoderne als Herausforderung für die Theologie“ sprechen. Prof. Dr. Leo Karrer hat für seine Abschiedsvorlesung, die am 15.5. um 17 Uhr an der Universität Fribourg stattfinden wird, den Titel „’Auch im Winter wächst das Brot’. Die Kirche zwischen Vergangenheit und Zukunft“ gewählt. [S. Hodek, Fribourg/U. Feeser-Lichterfeld, Aachen]

7. Wissenschaftspreise des Deutschen Caritasverbandes

Der Deutsche Caritasverband vergibt alle zwei Jahre zwei Wissenschaftspreise. In diesem Jahr werden die Preise im Oktober 2008 verliehen. Die Eingabefrist endet am 30. April 2008.

Mit dem Lorenz-Werthmann-Preis werden Dissertationen und Habilitationsschriften sowie Arbeiten mit einem entsprechenden gleichen wissenschaftlichen Niveau ausgezeichnet, die sich mit der Arbeit und Aufgabenstellung der freien Wohlfahrtspflege, der Zusammenarbeit zwischen freier und öffentlicher Wohlfahrtspflege, neuen Ansätzen in der sozialen Arbeit sowie mit caritastheologischen und sozialethischen Themen befassen. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert.

Der Gertrud-Luckner-Preis des Deutschen Caritasverbandes ist zum Gedenken an Gertrud Luckner (1900 - 1995 ). Mit dem Preis würdigt der DCV die hohe Lebensleistung von Dr. Gertrud Luckner. Ausgezeichnet werden mit dem Gertrud-Luckner-Preis Abschlussarbeiten in Diplom-, Magister¬, Bachelor- und Masterstudiengängen an Universitäten und Fachhochschulen bzw. vergleichbare Arbeiten, die sich mit der Arbeit und Aufgabenstellung der freien Wohlfahrtspflege, der Zusammenarbeit zwischen freier und öffentlicher Wohlfahrtspflege, neuen Ansätzen in der Sozialen Arbeit sowie caritastheologischen und sozialethischen Themen befassen. Für den Gertrud-Luckner-Preis können Abschlussarbeiten von Dozenten/-innen bzw. Professoren/-innen an Universitäten und Fachhochschulen vorgeschlagen werden. Eigenbewerbungen sind nicht möglich. Wir bitten Sie ganz herzlich, geeignete Kandidatinnen und Kandidaten sowie Dozenten/-innen sowie Professoren/-innen auf diesen Preis aufmerksam zu machen. Die Einreichung der Arbeiten muss durch die zuständigen Dozenten/in erfolgen. Der Preis ist mit 1000 € dotiert.

Genauere Informationen zu den Preisen finden sich auch unter www.caritas.de. [U. Kostka, Freiburg/Br.]

8. Neues Modul der Seminarreihe „Neue Wege Diakonischer Pastoral“

Die Fortbildungsakademie des Deutschen Caritasverbands e.V. in Freiburg lädt ein zur Teilnahme am Modul 2 der Seminarreihe „Neue Wege Diakonischer Pastoral“ vom 16. bis 20. Juni 2008 in Hösbach. Das Thema lautet: „Im Alter – aufgehoben oder abgeschoben? Vernetzung zwischen Altenhilfe und Pastoral als Dienst am Menschen“.

In gesellschaftlichen Diskussionen über das Leben im Alter und den Umgang mit alten Menschen haben ökonomische Aspekte häufig eine hohe Relevanz. Darin liegt die Gefahr, die Fragen nach einem Leben im Alter zu stark auf die ökonomische Perspektive zu reduzieren. Die Einrichtungen der Caritas-Altenhilfe und die Altenpastoral setzen sich dafür ein, Rahmenbedingungen für menschenwürdiges Leben im Alter in all seinen Dimensionen zu schaffen und Selbstbestimmung, Selbstständigkeit und Teilhabe zu ermöglichen.

Um neue Lebensperspektiven für alte Menschen zu schaffen, ist vernetztes Denken und Handeln zwischen den Einrichtungen der Altenhilfe und der Altenpastoral nötig. Daher soll im zweiten Modul unserer Seminarreihe „Neue Wege Diakonischer Pastoral“ ein sozialarbeiterisches und pastorales Konzept der Vernetzung von Ressourcen und Professionen entwickelt werden.

Unser Angebot richtet sich an Mitarbeiter/innen aus Caritas und Pastoral. Ansprechpartner ist Herr Michael Manderscheid: Tel. 0761/200537, E-Mail michael.manderscheid@caritas.de [C. Tröndle, Freiburg/Br.]

9. Publikationen

Inge Kirsner / Thomas H. Böhm, Wo finden wir die blaue Fee? Spiritualität im Film, Münsterschwarzach 2008.

ISBN 978-3-89680-363-4

Längst hat das kommerzielle Kino die Spiritualität als Motiv entdeckt, das die Menschen umtreibt. Das vorliegende Buch zeigt, welche Kino- und Spielfilme spirituelle Themen aufgreifen, den Sinn des Lebens anfragen, irritieren und zum eigenen Nachdenken und Wahrnehmen anregen.

Die Tatsache, dass es im Film neben allen menschlichen Themen auch immer wieder um ausgesprochen spirituelle Motive geht, ist nicht ganz so beliebig, wie es zunächst scheint.

Indem Filme vom Leben sprechen und Menschliches thematisieren verweisen sie zugleich auf den Gott, der in die Tiefen des Lebens hinein Mensch geworden ist und in eben diesem Leben entdeckt und zur Sprache gebracht werden kann. Er ist es letztlich, der – auch über und durch Kinofilme – den Menschen die Augen öffnen und zur Wahrheit des Lebens und der Welt führen kann. [Th. Böhm, Münsterschwarzach]

 

 

Möchten auch Sie auf Forschungsprojekte, Neuerscheinungen, Tagungen, Stellenausschreibungen o.ä. hinweisen? Informationen bitte an: info (at) pastoraltheologie (punkt) de

12. Obligatorisches / Impressum

Für die Inhalte der einzelnen Mitteilungen sind deren Verfasser verantwortlich.

Kontakt:

Dr. Ulrich Feeser-Lichterfeld, Beauftragter für Homepage und Newsletter des Beirats der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V.

eMail: info (at) pastoraltheologie (punkt) de

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