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Infodienst 3/2009
Newsletter
der Homepage-Redaktion „www.pastoraltheologie.de“
Inhalt:
1. Mitgliederversammlung wählt Prof. Dr. Richard Hartmann
zum Vorsitzenden
2. Bericht vom Kongress „Christliche Praxis in religionspluraler
Gesellschaft“
3. Erinnerung an den Kongress „Crossroads“
4. Informationen aus dem Bereich Pastoral im Sekretariat der Deutschen
Bischofskonferenz
5. Informationen des Österreichischen Pastoralinstituts
6. 60 Jahre „Lebendige Seelsorge“
7. Der Predigtpreis – Auszeichnung und Datenbank
8. Tagung „Profession und Professionalität“
9. Juniorprofessur für Pastoraltheologie in Bochum
10. Stellenausschreibung
11. Publikationen
12. Obligatorisches / Impressum
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Nutzerinnen und Nutzer unserer Homepage,
heute möchten wir Sie mit dieser Newsletter-Ausgabe wieder
auf Neuigkeiten aus der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen
und Pastoraltheologinnen e.V. aufmerksam machen. Weitere Informationen
finden Sie auf unserer Homepage http://www.pastoraltheologie.de.
Nachrichten aus Ihrem Haus, Veranstaltungsankündigungen, Hinweise
auf Neuerscheinungen, Stellenangebote etc. können Sie über
unseren E-Mail-Verteiler an alle eingetragenen Kolleginnen und
Kollegen sowie weitere an Pastoraltheologie Interessierte schicken.
Dafür senden Sie bitte die entsprechende Mitteilung an: info@pastoraltheologie.de.
Wir würden uns freuen, wenn Sie Kolleginnen und Kollegen sowie
weitere pastoraltheologisch Interessierte auf dieses Informationsangebot
aufmerksam machten. Die Anmeldung für den Newsletter-Verteiler
ist auf der Startseite der Konferenz-Homepage möglich.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Ulrich Feeser-Lichterfeld
Beauftragter der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen
und Pastoraltheologinnen e.V. für die Homepage www.pastoraltheologie.de
1. Mitgliederversammlung wählt Prof. Dr. Richard Hartmann
zum Vorsitzenden
Die Mitgliederversammlung der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen
und Pastoraltheologinnen e.V. wählte am 8.9.2009 in Leitershofen
Professor Dr. Richard Hartmann, Lehrstuhlinhaber für Pastoraltheologie
und Homiletik an der Theologischen Fakultät Fulda, zum neuen
Vorsitzenden. Prof. Hartmann tritt damit die Nachfolge von Prof.
em. Dr. Udo Schmälzle OFM (Münster) an, der die Konferenz
acht Jahre geleitet hat. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde
Prof. Dr. Manfred Belok (Chur) gewählt, Prof. Dr. Martina
Blasberg-Kuhnke (Osnabrück) ist das weitere Vorstandsmitglied.
Prof. Hartmann betonte nach seiner Wahl, dass es ihm ein besonderes
Anliegen sei, die traditionell intensive Netzwerkarbeit der Konferenz – u.
a. mit Kontakten im ökumenischen Bereich und im internationalen
Kontext – im gesellschaftlichen Interesse weiter zu befruchten.
Nach Innen hin ginge es darum, mehr denn je das Fach Pastoraltheologie
innerhalb der Universitäten zu fördern. Dazu sei ein
enger Austausch zwischen den verschiedenen Lehrstühlen und
Instituten nötig. Gut aufgestellt sei die Fachgesellschaft
in der Verbindung zu den kirchlichen Verbänden und Ausbildungseinrichtungen.
Dennoch wünscht sich Hartmann eine stärkere Zusammenführung
der Kompetenzen, vielleicht sogar in einem eigenen Forschungsinstitut,
das zentrale Projekte begleiten kann.
Der aus dem Bistum Mainz stammende Richard Hartmann ist seit 2002
Lehrstuhlinhaber in Fulda. Im interdisziplinären Feld beschäftigt
er sich mit systemischer Organisationsentwicklung. Diese Einsichten
bringt er in die Fragen der Strukturen und Schwerpunkte diözesaner
und gemeindlicher Pastoral und in die Weiterentwicklung der Berufsrollen
in der Kirche ein. So ist er Berater der Kommission für Geistliche
Berufe und Kirchliche Dienste der Deutschen Bischofskonferenz.
Von 2004 bis 2008 war Hartmann Rektor der theologischen Fakultät
Fulda, als solcher Mitglied des katholischen Fakultätentages
und der Hochschulrektorenkonferenz. Er ist u. a. Mitglied der Europäischen
Gesellschaft für katholische Theologie. Näheres unter
www.thf-fulda.de [U. Feeser-Lichterfeld, Bonn/R. Hartmann, Fulda]
2. Bericht vom Kongress „Christliche Praxis in religionspluraler
Gesellschaft“
Religion im Plural ist keine neue Situation – weder für
die Gesellschaft noch für die Theologie. Neuer ist die Weise
der Wahrnehmung ihrer Präsenz in der Gesellschaft. Die veränderte
Wahrnehmung von Religion wirkt auf ihre gesellschaftliche Situation
zurück. Dieser Prozess findet in einem durch Misstrauen geprägten
Klima statt, in dem Religionen und ihre zunehmende Sichtbarkeit
als Gefährdung und Bedrohung wahrgenommen werden. Religionspluralität
wird daher mit zunehmenden gesellschaftlichen Konflikten verknüpft.
Religionen gelten als potenziell gefährlich und als Quelle
gesellschaftlicher Konflikte.
Auf diese Situation wies Udo Schmälzle (Münster) bei
der Eröffnung des Kongresses der Konferenz deutschsprachiger
Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V. hin, der vom 7.-10.
September in Leitershofen bei Augsburg stattfand. Hadwig Müller
(Missionswissenschaftliches Institut, Aachen) und Norbert Mette
(Universität Dortmund) machten zu Kongressbeginn aus religionssoziologischer
und religionspädagogischer Sicht Vorschläge zum Begreifen
und Verstehen der religiösen Gegenwartssituation. Deutlich
wurde, dass die christliche Theologie und die christliche Praxis
in veränderter Weise herausgefordert sind. Ursula Boos-Nünning
(Universität Duisburg-Essen) steuerte zu diesen ersten Wahrnehmungen
der religionspluralen Situation Perspektiven aus ihrem Forschungsbereich,
der interkulturellen Pädagogik und Migrationsforschung bei.
Erol Pürlü (Verein Islamischer Kulturzentren, Köln)
ergänzte ihre Beobachtungen aus der Perspektive eines muslimischen
Religionsvertreters in Deutschland.
Bei aller Unterschiedlichkeit der Blickrichtungen und Perspektiven
gab es eine zentrale gemeinsame Beobachtung der Kongressteilnehmerinnen
und -teilnehmer: Konflikte mit Religion entstehen nicht primär
zwischen den Religionen selbst. Vielmehr entzünden sie sich
vor allem zwischen religiösen Menschen und solchen, die sich
selbst nicht als religiös beschreiben würden. Umgekehrt
heißt dies, dass nur unsichtbare und privatisierte Religion
von einer Mehrheit der Gesellschaft als friedlich angesehen (oder übersehen)
wird. Damit können sich Religionen aus ihrem Selbstverständnis
heraus nicht zufrieden geben. Umso mehr besteht die Herausforderung,
Sichtbarkeit und Öffentlichkeit von Religion gegenüber
einer tendenziell religionsskeptischen Bevölkerung zu vertreten
und dabei die Fähigkeit zur Beherrschung ihres Konfliktpotenzials
praktisch unter Beweis zu stellen.
Aus systematisch-theologischer Perspektive zeigten Michael Bongardt
(Freie Universtität Berlin) und Knut Wenzel (Universität
Frankfurt) Leitlinien und theologische Vergewisserungen auf, die
zu einer vom theologischen Selbstverständnis her angemessenen
christlichen Praxis in einer religionspluralen Situation führen
können. Reinhard Feiter (Universität Münster) griff
diesen Faden aus praktisch-theologischer Perspektive auf und skizzierte
Modelle christlicher Praxis als verschiedene Formen „antwortenden
Handelns“. Deren kriteriologische Mitte rekonstruierte er
aus der Struktur der Christusbegegnung bzw. des Glaubens überhaupt.
Schließlich zeigten Beispiele religionsplural sensibler christlicher
Praxis eindrücklich die Fähigkeit zu einer friedensfähigen
Zusammenarbeit verschieden-religiöser und nicht-religiöser
Menschen. Dabei bildete sich die Erfahrung ab, dass sich die „gelebten
Religionen“ in einem hohen Maße toleranz- und pluralitätsfähig
erweisen – nach innen wie nach außen. Um so mehr wird
es zur großen Herausforderung für die praktische Theologie,
Hilfen für die Vermittlung zwischen Religionen untereinander
und vor allem zwischen Religionen und nicht-religiösen Menschen
und Gruppen bereit zu stellen. Arnd Bünker (Schweizerisches
Pastoralsoziologisches Institut, St. Gallen) analysierte die Beiträge
des Kongresses und den Verlauf der Diskussionen noch einmal unter
der Frage nach der Konfliktivität der religionspluralen gesellschaftlichen
Situation und benannte Konsequenzen für die Pastoraltheologie.
In seinem Schlussvortrag stellte Rev. Dr. Elias D. Mallon (Franciscans
International, New York) aus der Perspektive eines bei der UNO
engagierten christlichen Religionsvertreters das Feld der Religionspluralität
in einen globalen politischen Zusammenhang. Dieser Beitrag verlangt
von der praktischen Theologie nicht zuletzt auch eine Auseinandersetzung
mit der weltweit wirksamen religionspluralen Situation und vor
allem mit der Frage nach der in diesem noch kaum praktisch-theologisch
erkundeten Bereich anstehenden christlichen Praxis. Die Situation
der Religionspluralität lässt sich nicht mehr allein
im überschaubaren Horizont der Gemeinde oder der Kategorialseelsorge,
auch nicht im begrenzten Horizont gesellschaftlich orientierter
christlicher Verantwortung, angemessen bearbeiten. Vielmehr muss
praktische Theologie zugleich die globale Dimension bzw. die globalen
Interdependenzen heutiger Religionspluralität im Blick haben.
[A. Bünker, St. Gallen]
3. Erinnerung an den Kongress „Crossroads“
Wie im letzten Newsletter angekündigt, findet vom 7.-10.
Oktober 2009 in Münster der internationale missionswissenschaftliche
Kongress „Crossroads – Christentümer in Bewegungen
und Begegnungen“ statt. Er wird in Kooperation mit zahlreichen
Partnern federführend vom Missionswissenschaftlichen Institut
der Universität Münster veranstaltet.
Crossroads, Kreuzungen, markieren die Realität aller Christentümer:
Durch Migration, aber auch durch Engagement für globale Gerechtigkeit
geraten sie in Bewegung und begegnen einander – manchmal
wie Fremde, z. B. im Nebeneinander von „Migrationsgemeinden“ und
bestehenden Kirchen. Begegnung allein bedeutet noch nicht Verstehen
und Akzeptanz. Auch Konflikte gehören zur Realität zwischen
Christentümern. Crossroads fordern das christliche Zeugnis
heraus. Der gemeinsame Bezug auf das Evangelium, die Hoffnung auf
Befreiung, Leben und Heil für alle Menschen, verlangen die
Bereitschaft zu ökumenischem Lernen.
Einen Link zum Flyer mit Anmeldeformular gibt es hier: http://egora.uni-muenster.de/fb2/crossroads/CrossroadsFlyer.pdf
[A. Bünker, St. Gallen]
4. Informationen aus dem Bereich Pastoral im Sekretariat der Deutschen
Bischofskonferenz
4.1 Forum Jugendpastoral
Vom 29. bis 30. April 2009 fand in Fulda das erste Forum Jugendpastoral
statt. Der Einladung durch die Jugendkommission (XII) der Deutschen
Bischofskonferenz folgten mehr als 160 Vertreterinnen und Vertreter
aus den Diözesen und Verbänden, der katholischen Jugendsozialarbeit,
der Politischen Bildung, vom Deutschen Katechetenverein, dem
Forum Hochschule und Kirche und aus den Geistlichen Gemeinschaften.
Das Forum erwies sich dabei als geeigneter Ort überregionaler
Vernetzung, der es ermöglichte, sich über die Herausforderungen
für die Jugendpastoral in den nächsten Jahren auszutauschen.
Die Teilnehmenden befassten sich inhaltlich mit fünf Schwerpunkten:
Zusammenarbeit von Jugendarbeit und (katholischen) Schulen (Bildung),
Zeitgemäße Angebote für junge Menschen jenseits
von Jugendarbeit und Gemeindepastoral (Junge Erwachsene), Jugend-gemäße
Formen der Glaubensbildung durch Personen, Orte, Begleitung, Erlebnis
(Glaubenskommunikation), Gesellschaftliche Integration und Partizipation – Ansätze,
Methoden, Konzepte (Bildungsferne Jugendliche), Arbeiten in Netzwerken,
Ansatz bei den Bedürfnissen der Jugendlichen im Sozialraum
(Sozialraum- und Lebensweltorientierte Jugendpastoral).
Eine Perspektivbeschreibung mit ausführlichem Bericht der
Geschäftsführerin der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge
der Deutschen Bischofskonferenz (afj), Sabine Wißdorf, hierzu
findet sich in KatBl 134 (2009), S. 299 ff.
4.2 Kirche und Sport
Am 21. August 2009 trafen Vertreter der Deutschen Bischofskonferenz,
der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Deutschen
Olympischen Sportbundes (DOSB) zum Spitzengespräch Kirche
und Sport zusammen. Die Delegationen wurden geleitet vom Vorsitzenden
der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch,
dem Ratsvorsitzenden der EKD, Bischof Dr. Wolfgang Huber, und
dem Präsidenten des DOSB, Dr. Thomas Bach.
Bei dem Treffen berieten die Teilnehmer über ein gemeinsames
Grundsatzpapier mit dem Titel „Zum Wohl der Menschen und
der Gesellschaft – Perspektiven der Zusammenarbeit von Kirche
und Sport in Deutschland“. Beide Seiten betonen die gemeinsame
Basis für das gesellschaftliche Engagement von Kirche und
Sport in der Verantwortung, die Gesellschaft aktiv mitzugestalten
und den Menschen, gerade in Zeiten der Unsicherheit, Räume
für eigenverantwortliches Handeln, Verlässlichkeit und
Geborgenheit zu bieten. Sport und Kirchen wirken durch Vermittlung
von Toleranz, Rücksichtnahme, Solidarität oder Fairness
an der Gestaltung der Gesellschaft mit.
Einig zeigten sich Kirchen- und Sportvertreter in der gesellschaftlichen
Bedeutung des Sonntags. Das Präsidium des DOSB unterstützt
die Verfassungsbeschwerde der beiden großen Kirchen gegen
das Berliner Ladenschlussgesetz, die zurzeit vor dem Bundesverfassungsgericht
anhängig ist.
Des Weiteren wandten sich die Kirchen- und Sportvertreter gegen
Ausgrenzung und Diskriminierung. In den „Perspektiven“ heißt
es dazu: „Jeder Mensch verdient eine gerechte Chance auf
eine selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – unabhängig
von seiner sozialen Herkunft, Weltanschauung und Religion.“ Sport
und Kirchen betonen die Bedeutung einer umfassenden Bildung für
die Entwicklung des Einzelnen wie für die Teilhabe an der
Gesellschaft. Vor dem Hintergrund ihres ganzheitlichen Menschenbildes
hoben Kirchen und Sport die Bedeutung des Religionsunterrichts
und des Sportunterrichts als ordentliche Lehrfächer in der
Schule hervor. Weder Religion noch Sport dürften innerhalb
der Schule an den Rand gedrängt werden.
Das Perspektivenpapier kann heruntergeladen werden unter: http://www.dbk.de/aktuell/meldungen/01992/index.html
4.3 Christus aus Liebe verkündigen. Zur Begleitung von Taufbewerbern
mit muslimischem Hintergrund“ - Arbeitshilfen 236
Während in den Medien oft über die Konversion von Christen
zum Islam berichtet wird, ist über die Bewegung vom Islam
hin zum Christentum wenig bekannt. Diese Beobachtung wurde im Hinblick
auf Frankreich bereits Anfang der 90er Jahre formuliert. Sie gilt
in ähnlicher Weise auch für Deutschland.
Vor diesem Hintergrund nimmt die Arbeitshilfe „Christus aus
Liebe verkündigen“ Menschen mit muslimischem Hintergrund
in den Blick, welche den Weg des Christwerdens gehen möchten.
Sie bietet Informationen zu Rahmenbedingungen der Konversion und
behandelt spezifische Aspekte ihrer Vorbereitung auf die Taufe.
Die Arbeitshilfe wendet sich an Seelsorger und Seelsorgerinnen,
die ihre Erfahrungen mit dem Katechumenat von Menschen mit muslimischem
Hintergrund reflektieren oder sich vor die Aufgabe gestellt sehen,
deren Weg des Christwerdens zu begleiten; an pastorale Leitungsgremien
und Räte, die sich mit Perspektiven einer Pastoral in einer
pluralistischen Gesellschaft auseinandersetzen; sowie Kirchenrechtler,
die Zulassungsanträge zur Erwachsenentaufe bearbeiten.
Diese Arbeitshilfe wird in Kürze vom Sekretariat der Deutschen
Bischofskonferenz publiziert werden. [O. John, Bonn]
5. Informationen des Österreichischen Pastoralinstituts
a) "Beziehung leben zwischen Ideal und Wirklichkeit" ist
der Titel der Österreichischen Pastoraltagung, die von 7.-9.1.2010
in Salzburg - St. Virgil stattfinden wird.
Programm, nähere Informationen, Anmeldung: siehe www.pastoral.at
- Österreichisches Pastoralinstitut - ÖPT bzw. Anfragen
an: oepi@pastoral.at
b) Das Europäische Treffen für den Katechumenat fand
zum Thema INTEGRATION im Mai 2009 erstmals in Wien statt. Die Referate
(von Regina Polak, Johannes Panhofer, Norbert Stigler, Hubert Findl,
Ursula Struppe, Walter Krieger, Bischof Alois Schwarz und Bischof
Helmut Krätzl) werden in den Pastoraltheologischen Informationen
2/2009 dokumentiert.
c) In www.katechese.at - EuroCat finden sich:
- allgemeine Berichte über diese Tagung und den Katechumenat
in Europa;
- Berichte aus einzelnen Ländern zur Situation des Katechumenats;
- die liturgischen Feiern der Tagung, die sich an den katechumenalen
Riten orientiert haben. [W. Krieger, Wien]
6. 60 Jahre „Lebendige Seelsorge“
Die „Lebendige Seelsorge“ begeht 2009 ihr 60-jähriges
Jubiläum. Grund genug, bei Experten aus den verschiedensten
Bereichen nachzufragen, wie Traum und Wirklichkeit einer lebendigen
Seelsorge und Katechese aussehen können – und welchen
Traum die Begründer der Zeitschrift vor 60 Jahren hatten.
Eine Heftübersicht finden Sie in Kürze im Internet unter
www.lebendige-seelsorge.de
Zusammen mit einer Jubiläumsfeier wird am Freitag, den 20.
November 2009 außerdem zum zweiten Mal der Preis für
Lebendige Seelsorge verliehen, Preisträger ist die „Offene
Kirche St. Klara“ in Nürnberg.
Programm:
15.30 Uhr: Führung durch Nürnberg, Treffpunkt: Innenhof
Caritas-Pirckheimer-Haus
17.45 Uhr: Gottesdienst in St. Klara
19.00 Uhr: Festvortrag Prof. Dr. Dr. Michael N. Ebertz und Preisverleihung
in St. Klara
Anschließend: Empfang im Caritas-Pirckheimer-Haus
ca. 21.00 Uhr: Ende der Veranstaltung
Es besteht Übernachtungsmöglichkeit im Caritas-Pirckheimer-Haus
Nürnberg.
Um Anmeldung (mit oder ohne Übernachtung) im Büro "Offene
Kirche St. Klara", Königstrasse 64, 90402 Nürnberg,
Tel: 0911-2346-190, Fax: -193, Email: ok.klara@jesuiten.org, wird
bis 20. Oktober 2009 gebeten.
Alle Informationen finden Sie auch im Internet unter www.lebendige-seelsorge.de
[A. Schilling, Würzburg]
7. Der Predigtpreis – Auszeichnung und Datenbank
Die Predigt ist ein besonders qualitativer Ausdruck kirchlich-spiritueller
Kommunikation. Der vom Verlag für die deutsche Wirtschaft
AG in Bonn-Bad Godesberg gestiftete „Predigtpreis“ ist
eine ökumenische Auszeichnung für diese herausragende
Form der öffentlichen Rede.
Zu den bisherigen Preisträgern gehören u.a. der Kabarettist
Hanns-Dieter Hüsch, der Erfurter Bischof Joachim Wanke, die
hannoveranische Landesbischöfin Margot Käßmann,
der Rhetorikprofessor Walter Jens, der Schweizer Dichter und Pfarrer
Kurt Marti und die Theologen Eberhard Jüngel und Rolf Zerfaß,
die Hamelner Pfarrerin Tina Wilms und viele andere hervorragende
Predigerinnen und Prediger. Mit ihnen wurden sehr unterschiedlich
begabte Menschen und damit ganz verschiedene Aspekte von Predigt
gewürdigt. Am 18. November werden in der Schlosskirche der
Universität zu Bonn die PREDIGTPREISE 2009 verliehen.
Auf www.predigtpreis.de finden Sie neben ausführlichen Informationen
zu dem seit 2000 verliehenen Predigtpreis eine Vielzahl von Predigten
und Ansprachen evangelischer und katholischer Autorinnen und Autoren.
Sie wurden zu unterschiedlichen Anlässen gehalten und sind
das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung der Prediger mit
biblischen Themen, mit zeitgenössischen Problemen und der
Suche nach einer Antwort des Glaubens. Sie haben im öffentlich-kirchlichen
Raum bei den Hörerinnen und Hörern Reaktionen hervorgerufen,
sind vielfach unterschiedlich interpretiert und kommentiert worden,
haben Menschen erbaut und beruhigt und sicher auch erregt und irritiert.
Es sind Predigten zu biblischen Büchern und Perikopen, zu
unterschiedlichen pastoralen und theologischen Themen, zu Personen
der Kirchen- und Zeitgeschichte und zu vielfältigen kirchlichen
und weltlichen Anlässen. [H. Müller, Aachen]
8. Tagung „Profession und Professionalität“
Unter dem Titel „Profession und Professionalität“ findet
vom 10. bis 11. Dezember 2009 im „Erbacher Hof“, dem
Tagungszentrum des Bistums Mainz, das 5. Mainzer Symposion „Systemtheorie
und Praktische Theologie“ statt.
Jeder, der in einer Organisation für seine Tätigkeit
mit Geld entlohnt wird, wird in einem umgangssprachlichen Sinn
als professionell angesehen. In den Kirchen, wie auch in anderen
vergleichbaren weltanschaulich gebundenen Organisationen wird dieses
Verständnis gebrochen, denn hier steht nicht die Leistung
und ihre Entlohnung im Mittelpunkt, sondern es wird ein Idealismus
vorausgesetzt, aufgrund dessen der eigene Einsatz für die
Organisation begründet wird. Für Idealismus stehen allerdings
dann andere Kriterien der Messung an, als sie für Expertenwissen
professioneller Organisationen in Anschlag kommen. Von daher steht
das Spektrum seelsorgerlicher Berufe in den Kirchen in einem eigentümlichen
Dilemma, dass zusätzlich dadurch angereichert wird, dass diesen
Berufen anderes als z.B. denen des Arztes oder des Juristen kein
vergleichbar gesichertes Methodenwissen und damit eine Handwerklichkeit
zur Verfügung steht. Durch die von den Kirchenleitungen angezielten
Veränderungen z.B. in den Vergrößerung pastoraler
Räume oder der Erstellung von Pastoralplänen werden lange
gepflegte Rollenbilder in den pastoralen Berufen in Frage gestellt
und unter einen Professionalisierungsdruck gestellt; zumindest
wird dies von vielen Rollenträger/innen so empfunden.
In dieser Tagung geht es darum, einerseits die systemtheoretischen
Grundlagen zu erarbeiten, auf denen sinnvoll die Phänomene
von Profession und Professionalisierung beobachtet werden können.
Sie sollen zugleich aus praktisch-theologischer Perspektive angegangen
werden, damit mögliche Konsequenzen für die Aus- und
Fortbildung zu den Berufen, die Fragen von Personalentwicklung
und -führung und die Fortentwicklung der kirchlichen Strukturprozesse
sichtbar werden können. Alle Interessierte an der Thematik,
z.B. aus den Bereichen der Universitäten und Fachhochschulen,
Ausbildung und Fortbildung der pastoralen Berufe, kirchliche Organisationsberatung,
Personalführung und Personalentwicklung, aus den pastoralen
Berufsgruppen selbst, sind zu dieser Veranstaltung, die von Dr.
Christoph Rüdesheim (TPI), Dr. Martin Lörsch und Dr.
Gundo Lames (BGV Trier) sowie Prof. Dr. Richard Hartmann (Theologische
Fakultät Fulda) vorbereitet und geleitet wird, eingeladen.
Als Referentin wurde Frau Dr. Maren Lehmann, Soziologin an der
Zeppelin-Universität Friedrichshafen, gewonnen.
Weitere Informationen und Anmeldung (bis zum 4.12.2009): Theologisch-Pastorales
Institut, Große Weißgasse 15, 55116 Mainz, info@tpi-mainz.de
[Ch. Rüdesheim, Mainz]
9. Juniorprofessur für Pastoraltheologie in Bochum
Erfreuliche Nachrichten von der Ruhr-Universität in Bochum!
Hier wurde in einer kreativen Konstruktion für 6 Jahre eine
Juniorprofessur für Pastoraltheologie eingerichtet. Der Lehrstuhlinhaber
ist Dr. Matthias Sellmann, früherer stellvertretender Leiter
der Katholischen Sozialethischen Arbeitsstelle der Deutschen Bischofskonferenz
(kurz KSA). Die Juniorprofessur wird zu 50% aus Studiengebühren
und zu 50% aus den Drittmitteln des Projektes "Crossing Over" finanziert.
Dieser Projekt hat drei Ziele: Erforschung des US-amerikanischen
Katholizismus; Realisierung eines Exposure-Programmes für
pastorale Akteure aus den Bistümern Nordwestdeutschlands (präzise:
Aachen, Essen, Münster, Hildesheim, Osnabrück und Hamburg);
Anschub innovativer Pastoralprojekte als Ergebnis US-amerikanischer
Lernerfahrungen der Exposure-Teilnehmer/innen. Prof. Sellmann leitet
dieses Projekt zusammen mit Prof. Wim Damberg, der den Lehrstuhl
für neue und zeitgenössische Kirchengeschichte in Bochum
innehat.
Matthias Sellmann ist Soziologe und Theologe. Seine Forschungsschwerpunkte
liegen in der Begegnung von populärer Kultur und Pastoral
(besonders Jugendpastoral, Citypastoral, Lebensweltforschung, Suchtkrankenpastoral),
die er vorwiegend mit religionssoziologischen Theorieinstrumenten
untersucht (vgl. "Religion und soziale Ordnung", Campusverlag
Frankfurt/New York 2007). Matthias Sellmann war an der KSA Vordenker,
Initiator und Koordinator der bekannt gewordenen Sinus-Kirchenstudie
von 2006. [M. Sellmann, Bochum]
10. Stellenausschreibung
An der Universität Wien (mit 15 Fakultäten, 3 Zentren,
rund 170 Studienrichtungen, ca. 8.300 Mitarbeiter/innen und ca.
72.000 Studierenden) ist ab 02.11.2009 die Position einer/eines
Wissenschaftlichen Mitarbeiter/in ("prae doc") am Institut
für Praktische Theologie (Fachbereich Pastoraltheologie und
Kerygmatik) bis 1.11.2013 zu besetzen.
Beschäftigungsausmaß: 30 Stunden/Woche. Aufnahmebedingung:
Abgeschlossenes Studium der Katholischen Theologie (Diplom- oder
Magistergrad).
Das Institut für Praktische Theologie besteht aus dem Fachbereich
Pastoraltheologie und Kerygmatik und dem Fachbereich Religionspädagogik
und Katechetik. Die ausgeschriebene Stelle wird dem Fachbereich
für Pastoraltheologie und Kerygmatik zugeordnet sein. Dieser
widmet sich unter anderem der Erforschung der Entwicklung der religiösen
und spirituellen sowie ethischen und politischen Dimensionen moderner
Kulturen, im deutschsprachigen Bereich sowie in Ost- und Mitteleuropa.
Der Fachbereich setzt einen besonderen Schwerpunkt in der gesellschaftlichen
Relevanz der Theologie und sucht den Dialog mit Kirchen, Politik,
Wirtschaft und Zivilgesellschaft.
Ihre Aufgaben liegen in der Mitarbeit in Forschung, Lehre und Organisation,
zunehmend mit eigenständigen Anteilen. Die Schwerpunkte der
wissenschaftlichen Tätigkeiten und Projekte werden vor allem
sein: Sakramentenpastoral, Pastoral zu den Lebenswenden, Ritualforschung
und neue Formen pastoraler Praxis. Erwartet wird die Abfassung
einer Dissertation im Fachbereich Pastoraltheologie, erwünschtes
Thema im Bereich der genannten Schwerpunkte.
Gewünschte Zusatzqualifikationen: Pastoraltheologischer Schwerpunkt
im Laufe des Studiums. Pastorale Erfahrungen, vorzugsweise in Gemeindepastoral
oder vergleichbaren Feldern. Interesse für pastoraltheologische
Forschung, schwerpunktmäßig in den Bereichen Sakramentenpastoral,
Lebenswendenpastoral, Ritualforschung und neue Formen christlicher
Praxis. Interesse an kirchlicher Praxis in den genannten Themenfeldern.
Interesse für die (Kirche der) Region Ost(Mittel)Europas.
Grundkenntnisse einer slawischen Sprache von Vorteil. Fähigkeit,
selbstständig zu arbeiten. Bereitschaft, sich auf Teamarbeit
einzulassen.
Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Motivationsschreiben
unter der Kennzahl 638, welche Sie bevorzugt über das Job
Center der Universität Wien (http://jobcenter.univie.ac.at/)
an uns übermitteln. Auf dieser Seite finden Sie auch nähere
Details zur ausgeschriebenen Stelle. [M. Mannsbarth, Wien]
11. Publikationen
Reinhard Feiter / Hadwig Müller (Hg.): Was wird jetzt aus
uns, Herr Bischof? Ermutigende Erfahrungen der Gemeindebildung
in Poitiers, Ostfildern 2009.
ISBN 978-3-7966-1475-0
»Gott und den Menschen nahe« – diese Vision
macht angesichts von abnehmenden Geldern und fehlenden Priestern
Verantwortliche in Gemeinden und Diözesanleitungen ratlos.
Anders sieht es mancherorts in Frankreich aus. Hier wurde das Bistum
Poitiers für den gelingenden Umbau der Kirche bekannt. Basisarbeit
wandelte viele Kirchengemeinden in Beziehungsräume, in denen
der Glaube lebt. Die Verantwortlichen setzten dazu auf das Potenzial,
die Ideen und die Möglichkeiten von Laien, die miteinander
Kirche bauen wollen und können, und auf Priester, die ihnen
als geistliche Begleiter zur Seite stehen. Ein Blick in die Nachbarkirche
Frankreich, der Mut macht, sich den notwendigen Gemeindeveränderungen
zu stellen. [R. Feiter, Münster/H. Müller, Aachen]
Maria Elisabeth Aigner, Johann Pock (Hg.): Geschlecht quer gedacht
(Werkstatt Theologie -Praxisorientierte Studien und Diskurse,
Bd. 13), Münster 2009.
ISBN 3-8258-1654-4
Die Geschlechterfrage ist gegenwärtig die zentrale Herausforderung
für Theologie und kirchliche Praxis schlechthin. In einer
Zeit, wo es um die Feministische Theologie eigenartig leise geworden
ist und sich innerhalb der Wissenschaften vor allem die Gender
Studies etablieren, ist zu fragen, wie sich die Pastoraltheologie
zu diesem Thema verhält. Vor allem in der pastoralen Praxis
erfährt die Geschlechterthematik zunehmende Brisanz. Das vorliegende
Buch greift die derzeitigen Diskussionen aus unterschiedlichen
Perspektiven auf und benennt Positionen, die quer zu den gängigen
Meinungen liegen. [M.E. Aigner, Graz/J. Pock, Bonn]
Udo Fr. Schmälzle in Zusammenarbeit mit Stefan Schürmeyer,
Torsten Gunnemann, Markus Therre und Ana Honnacker: Menschen, die
sich halten - Netze, die sie tragen. Analysen zu Projekten der
Caritas im lokalen Lebensraum (Diakonik, Bd. 6), 2., erweiterte
Auflage, Münster 2009.
ISBN 978-3-8258-1530-1
Kinder, die morgens hungrig in der Schule landen; Alte und Kranke,
die nicht mehr aus ihren Wohnungen kommen; Jugendliche, die keine
Arbeit finden; Familien, für die Urlaub zum Fremdwort wird:
Für alle diese Menschen wird das Viertel, in dem sie wohnen,
zu dem Raum, der sie definiert und in dem sie ihr Leben bewältigen
müssen. Was passiert, wenn diese Menschen gemeinsam mit Wohnungsbaugesellschaften,
Kirchengemeinden, Verbänden, Kommunen, Schulen oder Sportvereinen
ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und damit beginnen, ihren
Sozial- und Lebensraum zu gestalten? Wer sich für diese Fragen
interessiert, für solche Viertel Verantwortung trägt,
oder gar selbst dort lebt, kann in diesem Buch – das aufgrund
der großen Resonanz seit seiner Veröffentlichung innerhalb
kürzester Zeit bereits in zweiter Auflage erscheint – viel
von den Menschen lernen, die in den 22 Projekten zu Akteuren werden.
[U. Schmälzle, Münster]
Bauer, Christian/Fuchs, Ottmar (Hg): Ein paar Kieselsteine reichen.
Pastoraltheologische Beiträge von Rolf Zerfaß, Ostfildern
2009.
ISBN 978-3-7867-2769-9
Rolf Zerfaß hat mit seinen Impulsen Theologie und Kirche
im deutschen Sprachraum seit Jahrzehnten bereichert. Aus Anlass
seines 75. Geburtstags veröffentlicht dieser Sammelband einige
seiner schönsten Beiträge. Sie bringen theologische Entdeckungen
ins Wort, die für die Praktische Theologie wirkliche Meilensteine
waren. Rolf Zerfaß selbst wäre wohl bescheidener und
würde die Metapher der Kiesel wählen: 'Was sind deine
Kieselsteine?'- Jeder Mensch hat die Gabe, eigene theologische
Entdeckungen zu machen. Das steht für Zerfaß außer
Frage. Mit seinen Beiträgen ermutigt er, danach zu suchen.
[Ch. Bauer, Tübingen]
Gärtner, Stefan: Zeit, Macht und Sprache. Pastoraltheologische
Studien zu Grunddimensionen der Seelsorge, Freiburg/Br. 2009.
ISBN 978-3-451-32277-8
Muss man als Seelsorger authentisch sein? Warum bleibt oft keine
Zeit mehr für die Seelsorge? Beherrschen Seelsorger die Körpersprache?
Und was unterscheidet sie eigentlich vom Arzt, Psychologen oder
Sozialarbeiter? Sind Seelsorger machtlos ihrer eigenen Macht gegenüber?
Ist ihre Sprache weiblich oder sollte sie es sein? Und kann man
sein Gegenüber heute überhaupt noch begreifen oder ist
nicht vielmehr das Nichtverstehen der Normalfall in der Pastoral?
In der Spätmoderne steht ein Seelsorger vor solchen, ganz
neuen Fragen und Herausforderungen. Die selbstverständliche
Akzeptanz seiner Person und seiner Rolle bröckelt. Diese Arbeit
zeigt Wege auf, wie man in der Pastoral trotzdem handlungsfähig
bleiben kann. Konkret werden drei zentrale Dimensionen der Seelsorge
exemplarisch untersucht, nämlich Zeit, Macht und Sprache.
Der Autor verbindet dabei sozialwissenschaftliche Analysen zu diesen
Themen mit einer breiten theologischen Fundierung. [S. Gärtner,
Tilburg]
Fischer, Michael: Das konfessionelle Krankenhaus. Begründung
und Gestaltung aus theologischer und unternehmerischer Perspektive
( LLG - Leiten. Lenken. Gestalten. Theologie und Ökonomie
; 27), Münster 2009.
ISBN 978-3-8258-1549-3
Die konfessionellen Krankenhäuser befinden sich derzeit in
einem turbulenten Transformationsprozess. Dabei stehen sie nicht
nur unter finanziellem Druck, sondern auch unter massiven ethischen
und theologischen Begründungszwängen. Schon seit längerer
Zeit taucht regelmäßig die Frage auf, ob die Kirche
nicht ihre Krankenhäuser abgeben und das Spielfeld anderen überlassen
soll. Aber konfessionelle Krankenhäuser haben heute und auch
morgen eine unersetzbare Rolle und einen spezifischen Auftrag in
der Versorgung kranker Menschen. Um ihren Grundauftrag des heilenden
Dienstes zu erfüllen, müssen sie in theologisch-ethischer
und unternehmerischer Perspektive begründet und ausgestaltet
werden. [M. Fischer, Münster]
Möchten auch Sie auf Forschungsprojekte, Neuerscheinungen, Tagungen, Stellenausschreibungen o.ä. hinweisen? Informationen bitte an: info (at) pastoraltheologie (punkt) de
12. Obligatorisches / Impressum
Für die Inhalte der einzelnen Mitteilungen sind deren Verfasser verantwortlich.
Kontakt:
Dr. Ulrich Feeser-Lichterfeld, Beauftragter für Homepage und Newsletter
des Beirats der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V.
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