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Infodienst 4 /2011
Newsletter
der Homepage-Redaktion „www.pastoraltheologie.de“
Ausgabe 4/2011
Inhalt:
1. Informationen des Konferenz-Vorsitzenden
2. „Wert und Würde reichen über den Tod hinaus“ -
Deutsche Bischofskonferenz veröffentlicht Orientierungshilfe
zum Wandel in der Bestattungskultur
3. Nachrichten der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische
Pastoral (KAMP)
4. Ausschreibung des Lorenz-Werthmann-Preises und Gertrud-Luckner-Preises
5. Personalia
6. Tagungsbericht: Die Kirche braucht Innovation - Zweiter Kongress
zur Strategieentwicklung in Kirche und Gesellschaft
7. Tagung zum 50-jährigen Jubiläum der Einberufung des
Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965)
8. Internationales Ökumenisches Forum
9. Tagungsankündigung: „Bekenntnisorientiert und wissenschaftlich“
10. Pastorale Räume diakonisch ausgestalten - Sonderheft von
caritas spezial
11. Zeitschrift Lebendige Seelsorge: „Caritas“ (6/2011),
gewidmet den Caritaswissenschaftlern Heinrich Pompey zum 75. und
Isidor Baumgartner zum 65. Geburtstag
12. Publikationen aus dem Schweizerischen Pastoralsoziologischen
Institut (SPI), St. Gallen
13. Publikationen
14. Obligatorisches / Impressum
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Nutzerinnen und Nutzer unserer Homepage,
dieser Newsletter möchte Sie wieder auf Neuigkeiten aus der
Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen
e.V. aufmerksam machen.
Der vorliegende Newsletter wird nicht nur der letzte Newsletter
dieses Jahres sein, sondern auch der letzte Newsletter, den ich
als Redakteur zu betreuen habe. Etwa ein Jahrzehnt lang durfte
ich mithelfen, dass die Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen
und Pastoraltheologinnen e.V. mit www.pastoraltheologie.de und
dem dazugehörigen Newsletter „online“ ist. Die
Zahl der Newsletter-Abonnenten ist in dieser Zeit kontinuierlich
gewachsen, sie beträgt aktuell 530 Adressen. Die Aufgaben
des Redakteurs brachten es mit sich, dass ich mit Ihnen und ganz
vielen an Pastoraltheologie Interessierten verbunden sein konnte.
Für Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen bedanke ich
mich sehr herzlich.
Ich freue mich, dass zum Jahreswechsel Herr Dr. Tobias Kläden
(klaeden@kamp-erfurt.de) die Aufgaben des Beauftragten der Konferenz
deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V.
für die Redaktion von www.pastoraltheologie.de und des Konferenz-Newsletters übernimmt.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage http://www.pastoraltheologie.de.
Nachrichten aus Ihrem Haus, Veranstaltungsankündigungen, Hinweise
auf Neuerscheinungen, Stellenangebote etc. können Sie über
unseren E-Mail-Verteiler an alle eingetragenen Kolleginnen und
Kollegen sowie weitere an Pastoraltheologie Interessierte schicken.
Dafür senden Sie bitte die entsprechende Mitteilung an: info@pastoraltheologie.de.
Wir würden uns freuen, wenn Sie Kolleginnen und Kollegen sowie
weitere pastoraltheologisch Interessierte auf dieses Informationsangebot
aufmerksam machten. Die Anmeldung für den Newsletter-Verteiler
ist auf der Startseite der Konferenz-Homepage möglich.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Ulrich Feeser-Lichterfeld
Beauftragter der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen
und Pastoraltheologinnen e.V. für die Homepage www.pastoraltheologie.de
1. Informationen des Konferenz-Vorsitzenden
a) Caritas-Tagung im März: In Übereinkunft mit den anderen
Veranstaltern beteiligt sich der Beirat nicht an der Bamberger-Tagung,
die eher auf die Teilnehmer der bisherigen Kurse ausgerichtet ist.
Unsere Anliegen zu Diakonie und Caritas sollen im Gespräch
mit dem DCV eigenständig weiterverfolgt werden. Ich berichte
zur gegebenen Zeit.
b) Im Internet finden Sie die Ausschreibung für die Fachtagung
mit der WGTH „Religiöse Kommunikation in empirischer
Perspektive : Liturgie– Predigt - Seelsorge – Bildung“ 19.-21.9.
2012 in Fulda, ebenso das fertiggestellte Programm und den Call
for Papers. Ich bitte v. a. die Lehrstuhlinhaber um baldige Anmeldung
wegen der begrenzten Platzkapazität.
c) Der Kongress 2013 wird sich im weitesten Sinn mit dem Begriff
und der Bedeutung der „Zeichen der Zeit“ befassen.
Vorstand und Beirat beginnen die inhaltlichen Planungen. Ideen
werden gerne entgegengenommen.
d) Bei den Mainzer Gesprächen habe ich die Thematik der schwierigeren Übergänge
zwischen den Studiengängen betrachtet. Zum einen wurde auf
die Freiheit der Diözesen hingewiesen, Menschen ganz unterschiedlicher
Studiengänge auch der nichtkanonischen Studien und „theologiehaltigen“ einzustellen
(s. a. neues Rahmenstatut der Laien im Pastoralen Dienst). Zum
zweiten wurde auf die vielfachen Anerkennungshinweise der Leistungen
(Fakultätentag) und die Beschreibung der Übergänge
von Lehramtsstudium zu kanonischer Promotion (Schreiben des Vorsitzenden
der DBK) hingewiesen. Die Probleme des Übergangs der FH zu
den Unistudiengänge wurde als Einzelproblematik aufgegriffen.
Unsere Wahrnehmung in der Mitgliederversammlung fand somit noch
kaum Unterstützung. [R. Hartmann, Fulda]
2. „Wert und Würde reichen über den Tod hinaus“ -
Deutsche Bischofskonferenz veröffentlicht Orientierungshilfe
zum Wandel in der Bestattungskultur
Die Bestattungskultur in Deutschland hat in den letzten Jahren
einen dynamischen Wandel erfahren. Neue Formen entstehen, die der
Mobilität der Menschen, der zunehmenden Vereinsamung im Alter,
dem Rückgang der Religiosität oder auch dem Wunsch, den
Nachkommen nicht zur Last zu fallen, geschuldet sind. Mit der neuen
Broschüre „’Der Herr vollende an Dir, was er in
der Taufe begonnen hat.’ Katholische Bestattungskultur angesichts
neuer Herausforderungen“ greifen die deutschen Bischöfe
aktuelle Entwicklungen auf und geben Orientierungshilfe. Dabei
geht es zum Beispiel um neue Orte der Beisetzung, etwa in der Natur
oder in Kolumbarien, aber auch um eine zunehmende Anzahl an Sozial-
und anonymen Bestattungen.
„
Wert und Würde kommen einem Menschen jedoch nicht nur im Leben
zu, sondern reichen über den Tod hinaus“, betonen die
Bischöfe in ihrer Broschüre. „Die Bestattungskultur
einer Gesellschaft ist daher auch ein Ausdruck von Humanität
und des Umgangs mit den Lebenden. Gerade die katholische Bestattungskultur
birgt einen Schatz an würdevollem Umgang mit den Verstorbenen
und ihren Angehörigen, Pietät und rituellen Vorzügen,
die sich seit langer Zeit bewährt haben.“ [H.-G. Angel,
Bonn]
3. Nachrichten der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische
Pastoral (KAMP)
Seelsorgeamtsleitungen beschäftigen sich mit Internetseelsorge
Auf ihrer Konferenz Anfang Dezember 2011 haben sich die Leitungen
der Seelsorgeämter der deutschsprachigen Bistümer in
Regenstauf bei Regensburg mit dem Thema Internetseelsorge auseinander
gesetzt. Jürgen Pelzer, Theologe und Medienpädagoge an
der Universität Frankfurt, stellte die Bedeutung der Weiterentwicklung
des Internets für das pastorale Engagement der Kirche heraus.
Während das Web 1.0 hauptsächlich Informationen miteinander
verlinke, verknüpfe das Web 2.0 vor allem Personen. So seien
die Anwendungen der social media wie facebook, twitter, VZ-Netzwerke
und blogs eigentlich kompatibel mit ur-christlichen Themen, der
Findung der eigenen Identität und der Gestaltung von Gemeinschaft.
Pelzer nahm die Botschaften des Papstes zum Welttag der sozialen
Kommunikationsmittel auf, indem er ausführte, dass es einen
christlichen Stil der Präsenz in der digitalen Welt gebe.
Andrea Imbsweiler, Referentin für Glaubensinformation und
Online-Beratung in der Arbeitsstelle für missionarische Pastoral
(KAMP) in Erfurt, stellte innovative Internetseelsorgeangebote
vor, um den Raum dessen zu erschließen, was im Netz möglich
ist. Das Spektrum reicht von qualifizierter Mail-Beratung und Gesprächskontakten über
Gottesdienste und Gebet im Netz bis hin zu Internetexerzitien,
Trauerchats, Glaubensinformationen und katechetischen Filmen. Imbsweiler
differenzierte die Angebote nach den Gruppen Beratung/Seelsorge,
Glaubensinformation/-kommunikation, Liturgie/Gebet sowie Spiritualität/geistliche
Impulse.
Nicht jedes Bistum muss das gleiche Angebot machen, da das Netz über
die Grenzen von Bistümern, ja Nationen hinausgreift. Hier
kommen Koordinierung und Bündelung ins Spiel, die von der
Arbeitsstelle in Erfurt geleistet wird. Die Arbeitsstelle KAMP
erarbeitet derzeit eine Plattform im Internet, auf der die Angebote
der katholischen Kirche in Deutschland gebündelt und kommentiert
dargeboten werden können. Gleichzeitig bleibt Raum für
neue Ideen, die gemeinsam entwickelt werden können. Dazu ist
es jedoch notwendig, so Hubertus Schönemann, der Leiter der
Arbeitsstelle, dass die Angebote im Bereich eines Bistums auf Bistumsebene
durch eine/n Beauftragten zusammengefasst werden. [H. Schönemann,
Erfurt]
Milieusensible Pastoral – Koordinationsfunktion von KAMP
Die Arbeitsstelle KAMP ist zukünftig mit der Aufgabe der
Koordination hinsichtlich milieusensibler Pastoral, aber auch hinsichtlich
des Themas „Sozialwissenschaft und Pastoral“ betraut.
Dies wurde in einem Gespräch im Oktober mit dem Bereich Pastoral
im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz vereinbart, bei
dem Verantwortliche und Ansprechpartnern aus mehreren Diözesen
zusammenkamen. Diese Koordinierungsfunktion umfasst Information,
Vernetzung und Erfahrungsaustausch sowie Mitarbeit bei der Umsetzung
sozialwissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis und bei der
theologischen Interpretation.
Konkret heißt dies u.a. zunächst, dass die mit der Weiterentwicklung
der milieusensiblen Pastoral Beauftragten und Interessierten in
den Bistümern und in anderen kirchlichen Institutionen etwa
einmal im Jahr zu einer Tagung eingeladen wird, bei der neue Entwicklungen
im Bereich der milieusensiblen Pastoral thematisiert werden; dabei
sollen auch die Interessen derer berücksichtigt werden, die
bereits lange mit den Sinus-Modellen arbeiten. Die Arbeitsstelle
KAMP wird in diesbezüglich mit Prof. Dr. Matthias Sellmann
kooperieren, der an der Ruhr-Universität Bochum im Rahmen
eines Instituts einen instrumentenorientierten Wissenstransfer
anbieten wird. Dieser hat zum Ziel, Akteure milieusensibler Pastoral
zu unterstützen, ins Handeln zu kommen. Eine erste Tagung
wird vom 26. bis 28. November 2012 in Bochum stattfinden.
Hintergrundgespräch „Wie tickt man in Mitteldeutschland?“
Eine hörende Kirche hat zu achten auf die geistige Lage und
die Befindlichkeiten der Region, in der sie situiert ist. Diese Überzeugung
war Anlass für die Arbeitsstelle KAMP, gemeinsam mit den Katholischen
Akademien der Bistümer Magdeburg, Erfurt und Dresden-Meißen
am 25. November in der Leipziger Volkshochschule insgesamt 50 Teilnehmende
aus dem kirchlichen Bereich der drei Bistümer und aus dem
Kulturbereich einzuladen, gemeinsam die gesellschaftlichen und
kulturellen Prägungen der Menschen im mitteldeutschen Raum
in den Blick zu nehmen. Ist es über zwanzig Jahre nach dem
friedlichen Umbruch noch adäquat, nach einer spezifisch ost-
oder gar mitteldeutschen Identität zu fragen, oder ist es
nicht langsam an der Zeit, die Ost-West-Kategorie ad acta zu legen
und darauf zu vertrauen, dass sich die Unterschiede zwischen den „alten“ und
den „neuen“ Bundesländern mit zunehmender Zeit
einfach verschleifen?
In verschiedenen Statements und Diskussionsbeiträgen wurde
deutlich, dass der Raum Mitteldeutschlands geprägt ist von
einem reichen Schatz vieler europäisch bedeutsamer kultureller
Traditionen oder der Besonderheit des eher kleinteilig strukturierten
Raumes, dem eine urban-metropolitane Struktur fehlt. Soziologisch
sind durchaus Charakteristika der Menschen in Mitteldeutschland
festzustellen, etwa eine hohe Heimatverbundenheit; die regionale
Identität ist hier durchweg stärker ausgeprägt als
in Westdeutschland.
Insgesamt gilt für die ostdeutsche Bevölkerung, dass
sich ihre Identität oftmals durch Abgrenzung definiert: Man
fühlt sich häufig als Bürger zweiter Klasse, ohne
dass man die Zustände der DDR wieder zurückwünschte.
Weithin bekannt ist auch, dass Ost- und Westdeutschland in religiöser
Hinsicht als ganz verschiedene Bereiche angesehen werden müssen
(und dies wohl auch in Zukunft so bleiben wird) – so etwa
stehen drei Viertel Konfessionslose hier einem Sechstel Konfessionslosen
dort gegenüber.
Keine Einigkeit bestand allerdings in der Frage, ob es eine spezifische
ostdeutsche Identität gibt bzw. ob der Diskurs darüber
zu fördern wäre. Letzteres wurde vehement von der aus
Leipzig stammenden Schriftstellerin Jana Hensel gefordert. Sie
stellte fest, dass es gerade in ihrer Generation, die die Umbruchszeit
als Kinder bzw. Jugendliche erlebt hat, oft eine Sprach- und Ortlosigkeit
gibt, wenn es um die Beschreibung der eigenen Identität geht.
Angesichts eines immer noch zu beobachtenden Ungleichgewichts im
gesamtdeutschen Diskurs plädierte sie für eine Verstärkung
des innerostdeutschen Dialogs. Dessen Notwendigkeit wird noch einmal
bedrückend deutlich durch eine aktuelle Erfahrung, die Hensel
schilderte: Sie beschrieb ihre Reaktion auf das Bekanntwerden der
Neonazimorde durch Täter aus dem Jenaer Raum als zwar sehr
schockiert, jedoch nicht überrascht; es wäre eher zu
fragen, warum es nicht noch öfter zu solch brutalen und radikalen
Taten gekommen ist. Das Erschreckende ist, dass Hensel nur einen
schmalen Grad zwischen sich selbst und den Tätern ausmacht,
insofern sie die heutigen Täter als in den 90er Jahren nicht
weit von sich selbst entfernt sieht.
Keine wirkliche Antwort fand die Frage, welche Rolle die Kirche(n)
angesichts dieser Analysen spielen sollte und welche Leistungen
von ihr erwartet werden. Es ist noch nicht einmal klar, ob die
Kirchen tatsächlich adäquate Akteure in diesem Konglomerat
sein können oder ob es nicht eine Anmaßung darstellt,
sich hier als Gesprächspartner anzubieten. Schaut man auf
die derzeitigen Skandale des Missbrauchs im kirchlichen Feld, so
erscheint die Kirche weniger als Lösungslieferant, sondern
eher als Teil des Problems. Auf jeden Fall gilt es in dieser Situation,
aufmerksam zuzuhören, ohne sofort mit schnellen Antworten
aufzuwarten.
euangel Heft 4/2011 zu „Christentum und Stadt“
Das aktuelle Heft des Magazins für missionarische Pastoral
erscheint voraussichtlich kurz vor Weihnachten und beschäftigt
sich mit dem Verhältnis von Christentum und Stadt. Die Stadt
stellt nicht nur den Lebensraum der ersten Christen dar, sondern
ist auch heute im Brennpunkt vieler diakonaler und pastoraler Aktivitäten – was
nicht heißt, dass die Herausforderungen der Landpastoral
nicht auch für die Stadtpastoral einen Lerneffekt bedeuteten.
Die Beiträge dieses Heftes beleuchten das Thema aus der Perspektive
der Soziologie, des Neuen Testaments, der „Pastoralgeographie“,
der Diakonie und der Pastoraltheologie.
Das Heft ist erhältlich unter http://www.kamp-erfurt.de/de/magazin-angel.html.
[T. Kläden, Erfurt]
4. Ausschreibung des Lorenz-Werthmann-Preises und Gertrud-Luckner-Preises
Der Lorenz-Werthmann-Preis ist ein Wissenschaftspreis, den der
Deutsche Caritasverband zu seinem 100-jährigen Jubiläum
1997 gestiftet hat. Der Name geht auf den Gründer des Deutschen
Caritasverbandes, Prälat Lorenz Werthmann (1858-1921), zurück.
Er wird alle zwei Jahre ausgeschrieben und ist mit 5.000 Euro
dotiert. Mit dem Preis werden Dissertationen und Habilitationsschriften
sowie Arbeiten mit einem entsprechenden gleichen wissenschaftlichen
Niveau ausgezeichnet, die sich mit der Arbeit und Aufgabenstellung
der freien Wohlfahrtspflege, der Zusammenarbeit zwischen freier
und öffentlicher Wohlfahrtspflege, neuen Ansätzen in
der sozialen Arbeit sowie mit caritastheologischen und sozialethischen
Themen befassen.
Gertrud Luckner (1900-1995) hat wesentliche Akzente für die
Caritas und die soziale Arbeit in Deutschland gesetzt und sich
maßgeblich für die Versöhnung zwischen Juden und
Christen engagiert. Zu ihrem Gedenken hat der Deutsche Caritasverband
den Gertrud-Luckner-Preis gestiftet. Der Deutsche Caritasverband
will mit dem Preis die soziale Arbeit und die wissenschaftliche
Befassung mit Aufgaben und Tätigkeiten der freien Wohlfahrtspflege
fördern. Der Preis wird ebenfalls alle zwei Jahre ausgeschrieben
und ist mit 1.000 Euro dotiert. Ausgezeichnet werden mit dem Gertrud-Luckner-Preis
Abschlussarbeiten in Diplom-, Magister-, Bachelor- und Masterstudiengängen
an Universitäten und Fachhochschulen beziehungsweise vergleichbare
Arbeiten, die sich mit der Arbeit und Aufgabenstellung der freien
Wohlfahrtspflege, der Zusammenarbeit zwischen freier und öffentlicher
Wohlfahrtspflege, neuen Ansätzen in der sozialen Arbeit sowie
caritastheologischen und sozialethischen Themen befassen.
Die Auswahl des Preisträgers/der Preisträgerin erfolgt
durch eine unabhängige Jury, der Personen aus den Bereichen „Sozialwissenschaft“, „Sozialethik/Caritaswissenschaft“, „Publizistik“ sowie
der freien und der öffentlichen Wohlfahrtspflege angehören.
Die Eingabefristen für beide Preise enden am 01. März
2012. Weitere Information zu den zwei Wissenschaftspreisen finden
Sie auf: http://www.caritas.de/glossare/wissenschaftspreise [A.
Fritz, Freiburg/Br.]
5. Personalia
Zum 1. Oktober 2011 wurde Philipp Müller (51) zum ordentlichen
Professor für Pastoraltheologie an der Johannes Gutenberg-Universität
Mainz berufen. Müller hat Kath. Theologie und Geschichte studiert
und ist Priester des Erzbistums Freiburg. Von 1992-1997 war er
Assistent am Lehrstuhl für Pastoraltheologie der Universität
Freiburg i. Br. bei Prof. Dr. Josef Müller. In dieser Zeit
hat er seine Dissertation über "Das Seelsorgeverständnis
von Linus Bopp (1887-1971) im Kontext heutiger Seelsorgekonzeptionen" verfasst,
die mit "summa cum laude" bewertet und von der Theol.
Fakultät Freiburg i. Br. mit dem Bernhard-Welte-Preis ausgezeichnet
worden ist. Von 1999-2006 war Müller Regens des Priesterseminars
der Erzdiözese Freiburg in St. Peter (Schwarzwald). Zeitgleich
hat er eine Habilitationsschrift zum Thema "Predigt ist Zeugnis.
Grundlegung der Homiletik" angefertigt. Von 2008-2011 war
er Professor für Pastoraltheologie an der Kath. Fachhochschule
Mainz. Müllers Forschungsschwerpunkte sind u.a. die Seelsorgelehre,
Martyria als pastoraler Grundvollzug, Geschichte der Pastoral und
der Pastoraltheologie, Berufungspastoral, Selbstverständnis
und Profil der pastoralen Berufe sowie Christliche Spiritualität.
[Ph. Müller, Mainz]
6. Tagungsbericht: Die Kirche braucht Innovation - Zweiter Kongress
zur Strategieentwicklung in Kirche und Gesellschaft
Innovation war das Leitthema des zweiten Kongresses zur Strategieentwicklung
in Kirche und Gesellschaft im Dezember 2011 in Bensberg. Gemeinsam
mit der Thomas-Morus-Akademie und dem Strategiebereich „Ziele
und Entwicklung“ des Bistums Trier hatte das Netzwerk Kairos.
Coaching, Consulting, Training mit Sitz in Mainz zu einem Strategiekongress
eingeladen. Der Kongress richtete sich an Führungskräfte,
Organisations- und Personalentwickler sowie an Praktiker aus Caritas
und Pastoral und kann mit gut 100 Teilnehmenden als voller Erfolg
gewertet werden.
Der Kongress wollte zum einen die Reflexion des Begriffes befördern.
Vier Hauptvorträge bildeten die Grundpfeiler des Kongresses.
Prof. Dr. Rolf Arnold, Kaiserslautern, diskutierte mit den Teilnehmerinnen
und Teilnehmern das Thema auf der Basis des pädagogischen
Konstruktivismus‘. Er wies daraufhin, dass das Lernen von
der jeweils eigenen Sicht auf andere, auf Systeme und auf Situationen
ausgerichtet ist. Nicht die objektive Wahrheit stellt sich uns,
den emotional gesteuerten Individuen, also dar, sondern eine Wahrheit,
die wir durch die eigenen Brillen wahrnehmen und interpretieren.
Wir müssen also nicht lernen, so Arnold, die Welt zu verändern,
sondern wir müssen lernen, uns die Welt anders vorzustellen,
um damit vielleicht ein wenig Veränderung erreichen zu können.
Der Soziologe Prof. Dr. Dirk Baecker betonte, die Aufgabe der Organisation
sei es, Innen- und Umweltprozesse aneinander abzugleichen, das
heißt Differenzen zu beobachten, um daraus die richtigen
Schlüsse zu ziehen. Die Wahrnehmung von Umweltphänomenen
stellt dabei einen zentralen Faktor da, um nicht allein selbstreferentiell
zu handeln, und um aus der Erkenntnis der Umweltrelation und deren
Einfluss auf die Organisation die richtigen Schlüsse ziehen
zu können. Innovationen sind dann ein aktives Moment, in dem
das System Organisation handelt.
Zusammenfassend plädierte Baecker für eine Neubesinnung
auf die Grundfunktionen der Kirche. Die Herausforderung kirchlicher
Strategieentwicklung liege darin, zum Ursprung zurück zu kehren.
Nicht zuletzt gelte es, die Mittel, die Kirche habe, weitaus stärker
zu profilieren als jedwede Ziele, die in der Tat schwierig in der
Pastoral zu definieren seien.
Sr. Edith Maria Magar, Franziskanerin von Waldbreitbach und Aufsichtsratsvorsitzende
der Marienhaus GmbH, in der die sozial-caritativen Einrichtungen
des Ordens zusammengefasst sind, referierte über Lernfelder
für die Entwicklung caritativer Organisationen angesichts
des marktwirtschaftlichen Wettbewerbs.
Exemplarisch für alle caritativen Einrichtungen müsse
der Grundsatz gelten, die Schnellen schlucken die Langsamen und
Passivität sei von Nachteil. Diese Denkweise ist sicher neu
und ungewohnt, aber durch die Zeitumstände geboten.
Dr. Stephan Ackermann, Bischof von Trier, sieht die Frage nach
Innovation grundsätzlich positiv; allerdings betont er besonders
den individuellen Aspekt, nicht so sehr den organisatorischen.
Innovation ist Wachstum, so Ackermann und gehört wesenshaft
zum Wesen der Kirche dazu. Das sei trivial. Die Frage sei hingegen,
woher innovative Ideen kommen und auf welches Ziel sie gerichtet
sind. Die Bedeutung des Charismatischen sei im Zusammenhang mit
Innovationen nicht zu unterschätzen sondern müsste ganz
im Gegenteil verstärkt in den Blick genommen werden. Außerdem
gelte es hier, Kontexte wahrzunehmen: nicht nur die Probleme und
Fragen der Kirche stünden bei Systemveränderungen im
Mittelpunkt, sondern ebenso die der Umwelt.
Eine zweite Säule des Kongresses stellten praktische Anwendungen
dar. In einem so genannten „Schwarzmarkt des Wissens“ hatten
die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich jeweils in kleinen
Gruppen mit bereits bestehenden innovativen Ansätzen aus Kirche
und Pastoral zu beschäftigen und diese intensiv zu diskutieren.
Dass es innovatorisches Potenzial gibt, wurde angesichts der abschließenden
Laboratorien deutlich. Reichten die Ideen doch von der Planung
eines Hauses zum pastoralen Experimentieren, über eine enge
Zusammenarbeit mit erfolgreichen Wirtschaftsunternehmen bis hin
zum caritativen Flashmob, der den Bedürftigen vor Ort pragmatisch
schnelle Hilfe zukommen lässt.
Alle Referenten sprachen sich für dezentrale Schritte und
Projekte aus. Man solle sich auf den eigenen Schatz zu besinnen,
eigene Werte bewusster wahrzunehmen und theologisch konsequenter
um zusetzen, dazu Prozesse zu initiieren, die den Diskurs von Ideen
und Vorbehalten ermöglichen. Eine Möglichkeit dazu besteht
in dem Online-Projekt Futur2, welches über das Internet zur
Vernetzung und Weiterentwicklung beitragen will. [M. Lätzel,
Schulensee]
7. Tagung zum 50-jährigen Jubiläum der Einberufung des
Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965)
Vor 50 Jahren, am 25. Dezember 1961, berief Papst Johannes XXIII.
das Zweite Vatikanische Konzil ein. Diese von 1962 bis 1965 tagende
Kirchenversammlung war von epochaler Bedeutung für die Neupositionierung
der Katholischen Kirche in der modernen Gesellschaft, und zwar
nach innen und nach außen.
Ein zentraler Begriff war in diesem Zusammenhang der „Dialog“,
der 1963 von Papst Paul VI. in seiner Antrittsenzyklika Ecclesiam
Suam in den Vordergrund gerückt wurde. Was ein solcher Dialog
innerhalb der Kirche oder im Gegenüber zur Welt sein kann
oder wie er geführt werden soll, ist in den gegenwärtigen
Krisen- und Reformdebatten erneut zum heftig umstrittenen Thema
geworden.
Die Katholisch-Theologische Fakultät der Ruhr-Universität
Bochum nimmt dieses Jubiläum und zugleich die aktuellen Selbstverständigungsprozesse
der katholischen Kirche in Deutschland zum Anlass, am 12. und 13.
Januar 2012 in einer Tagung der Frage nachzugehen, wie Dialogprozesse
in Kirche und Gesellschaft begründet wurden und werden, welche
Varianten dabei zu beobachten sind und welche Zukunfts-gestalten
sich abzeichnen könnten. So will die Tagung einen aufklärenden
Beitrag zu der Frage leisten, auf welcher Grundlage eine Verständigung
auch kontroverser Positionen über den Weg der katholischen
Kirche in die Zukunft möglich ist.
Die Tagung ist zugleich ein Beitrag zur gegenwärtigen Dialoginitiative
des Bistums Essen.
Die Organisation der Tagung liegt beim Lehrstuhl für Kirchengeschichte
des Mittelalters und der Neuzeit, Dr. Rosel Oehmen-Vieregge, Email:
rosel.oehmen-vieregge@rub.de, Tel.: +49 / (0)234-32-29811 [M. Sellmann,
Bochum]
8. Internationales Ökumenisches Forum
Vom 30.01. bis 3.02.2012 findet in Trier das Internationale Ökumenische
Forum statt, zu dem die Veranstalter die Mitglieder der Konferenz
der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen
herzlich einladen.
Die kulturelle und religiöse Vielfalt in Deutschland und in
Europa wächst und stellt uns vor neue Herausforderungen, insbesondere
im Bereich Bildung und Integration. Das Internationale Ökumenische
Forum im Vorfeld der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 in Trier setzt
sich damit auseinander und will so einen Beitrag für ein friedliches,
gerechtes und umweltbewusstes Zusammenleben der Menschen leisten.
Die christlichen Kirchen blicken selbst auf eine lange Geschichte
des Gegen- und des Miteinanders. Ein Beispiel ist die "Heilig-Rock-Wallfahrt".
Vor 500 Jahren wurde das Gewand Christi, das im Trierer Dom aufbewahrt
wird, zum ersten Mal öffentlich ausgestellt. Im Zuge der Reformation
stießen solche Frömmigkeitsformen auf scharfe Kritik.
Heute widmen sich die Kirchen mit großem Engagement der Aufgabe,
die Trennung zu überwinden, um sich gemeinsam den Fragen der
Zeit zu stellen. Die Vielfalt der verschiedenen Traditionen bietet
einen reichen Schatz, Antworten auf diese Fragen zu finden.
Unter dem Titel "und führe zusammen, was getrennt ist" orientiert
sich das Internationale Ökumenische Forum an der Symbolik
des Gewandes, um die Herausforderungen zu thematisieren, vor denen
unsere Gesellschaft heute steht, Herausforderungen, die von den
christlichen Kirchen gemeinsam im Konzert aller Religionen zu beantworten
sind.
Weitere Informationen: http://www.heilig-rock-wallfahrt.de/oekumenisches-forum/start.html
[N. Hennecke, Trier]
9. Tagungsankündigung: „Bekenntnisorientiert und wissenschaftlich“
Am 30. März 2012 findet unter dem Titel „Bekenntnisorientiert
und wissenschaftlich“ ein Symposium zur Zukunft der Theologie
im Spannungsfeld von Kirche, Universität und Gesellschaft“ im „Haus
am Dom“ in Frankfurt/M. statt. Das Symposium wird veranstaltet
vom Katholisch-Theologischen Fakultätentag, von der Arbeitsgemeinschaft
der theologischen Disziplinen im deutschen Sprachraum, von der
Deutschen Sektion der Europäischen Gesellschaft für Katholische
Theologie, vom „Haus am Dom“ und vom Sekretariat der
Deutschen Bischofskonferenz. [K. Bopp, Benediktbeuern]
10. Pastorale Räume diakonisch ausgestalten - Sonderheft von
caritas spezial
Das Referat Gemeindecaritas und Engagementförderung im Deutschen
Caritasverband hat in einem Sonderheft von caritas spezial (neue
caritas, spezial 3, Oktober 2011) Ideen und Bausteine zur diakonischen
Ausgestaltung zusammengestellt. Das Heft enthält Grundsatzbeiträge,
perspektivische Zugänge, Forschungsergebnisse zu Caritas im
Sozial- und Lebensraum und eine Zusammenstellung verschiedener
Materialien. Die Bausteine wollen Anregungen geben, um vor Ort,
im Miteinander von verbandlicher Caritas und Gemeinden eines pastoralen
Raumes nach je eigenen, situativ passenden Wegen diakonischen Handelns
zu suchen. Engagierte vor Ort, Verantwortliche in der Caritas,
in Diensten und Einrichtungen sowie in Gemeinden und pastoralen
Stellen finden hier Begründungen, inspirierende Praxis und
Planungsideen für den Auf- und Ausbau der diakonischen Dimension
in pastoralen Räumen. (Das Heft ist zum Preis von 4€zzgl.
Porto bei carikauf@caritas.de zu beziehen; inhaltliche Anmerkungen
können an Gemeindecaritas@caritas.de gerichtet werden.) [E.
Baldas, Freiburg/Br.]
11. Zeitschrift Lebendige Seelsorge: „Caritas“ (6/2011),
gewidmet den Caritaswissenschaftlern Heinrich Pompey zum 75. und
Isidor Baumgartner zum 65. Geburtstag
Diakonie gehört zu den kirchlichen Grundvollzügen. Papst
Benedikt XVI. hat in seiner Enzyklika Deus caritas est festgehalten: „Der
Liebesdienst ist für die Kirche nicht eine Art Wohlfahrtsaktivität,
die man auch anderen überlassen könnte, sondern er gehört
zu ihrem Wesen, ist unverzichtbarer Wesensausdruck ihrer selbst.“ Die
aktuelle Ausgabe der „Lebendigen Seelsorge“ fragt danach,
ob dieser Wesenszug von Kirche in den neuen pastoralen Räumen
mehr zur Geltung kommt oder eher verdunkelt wird. Herbert Haslinger
kommt zu dem Schluss, dass die neuen pastoralen Strukturen diakonischem
Handeln in vielerlei Hinsicht abträglich sind. Das liegt an
ihrem Geburtsfehler: sie sind nicht um der Menschen willen gemacht.
Karl Bopp kann diesen Pessimismus nicht teilen. Die neuen pastoralen
Räume ermöglichen geradezu die Vernetzung von seelsorgerlichen
und caritativen Orten und tragen so zu einem Raum bei, in dem die
Kirche gottverwurzelt und menschennah agieren kann. Dem schließt
sich auch der Freiburger Caritaswissenschaftler Klaus Baumann an,
der die Behebung von Schieflagen im Verhältnis von Pastoral
und verbandlich organisierter Caritas erhofft. Potential zur Förderung
einer diakonischen Kirche in den Pfarreien sieht er in der Tätigkeit
der Diakone, die sich noch stärker diakonisch profilieren
müssten. Günther Leyh stellt in seinem Projektbeitrag
am Beispiel der „Offenen Tür“ Erlangen konkrete
diakonische Pastoral vor, Isidor Baumgartner denkt über die
Rolle und Vernetzung der katholischen Kitas in den neuen pastoralen
Räumen nach, Christine Schrappe beschreibt die Würzburger
Pastoraltagungen 2011 „Glaube mit Hand und Fuß. Ermutigung
zu einer diakonischen Pastoral“. Franz Meurer setzt den Ausspruch
von Kardinal Meisner „Liturgie ohne Diakonie ist Götzendienst“ in
seiner Gemeinde in die Tat um. Vier Prinzipien sind für eine
diakonische Pastoral im Sozialraum maßgebend: das Prinzip „Erfinderische
Gastfreundschaft“, das Prinzip des „Umsonst“, Öffentlichkeit
und Stolz. Der ägyptische Jesuit Henri Boulad buchstabiert
im Gespräch mit Astrid Schilling die Inspiration des Evangeliums
für die Caritas.
Eine Heftübersicht, den Beitrag von Christine Schrappe sowie
weitere Informationen finden Sie in Kürze im Internet unter
www.lebendige-seelsorge.de
PS: Bei Interesse an regelmäßiger Information zur „Lebendigen
Seelsorge“ wird gerne per E-Mail das Versandblatt zu jedem
Heft verschickt, das das Editorial und eine Inhaltsübersicht
enthält. Bitte kurze E-Mail an: astridschilling@gmx.de [A.
Schilling, Würzburg]
12. Publikationen aus dem Schweizerischen Pastoralsoziologischen
Institut (SPI), St. Gallen
Eva Baumann-Neuhaus: Religiöse Bewegungen in der katholischen
Kirche, in: ThPQ 159 (2011) 227 – 237
Arnd Bünker, Roger Husistein (Hg.): Diözesanpriester
in der Schweiz. Prognosen – Deutungen – Perspektiven,
NZN bei TVZ, Beiträge zur Pastoralsoziologie (SPI-Reihe),
Zürich 2011
Arnd Bünker: Priester minus Pfarrer?!, in: Arnd Bünker
/Roger Husistein (Hg.): Diözesanpriester in der Schweiz. Prognosen,
Deutungen, Perspektiven (Beiträge zur Pastoralsoziologie (SPI-Reihe)
15), Zürich 2011, 228 – 242
Arnd Bünker/Christoph Gellner (Hg): Kirche als Mission. Anstiftung
zu christlich entschiedener Zeitgenossenschaft, NZN bei TVZ, Beiträge
zur Pastoralsoziologie (SPI-Reihe), Band 14, Zürich 2011
Arnd Bünker: Migration – Grenzen öffnen!, in: Diakonia
42 (2011), 146 – 149
Arnd Bünker: Welche Mission(en)? Welche Missionswissenschaft(en)?,
in: Martin Stowasser / Franz Helm (Hg.): Mission im Kontext Europas.
Interdisziplinäre Beiträge zu einem zeitgemässen
Missionsverständnis (Wiener Forum für Theologie & Religion
3), Göttingen 2011, 33 – 55
Urs Winter-Pfändler & Morgenthaler, Ch. (2011). Patients’ Satisfaction
with Health Care Chaplaincy and Affecting Factors: An Exploratory
Study in the German Part of Switzerland, in: Journal of Health
Care Chaplaincy, 17 (3 – 4), 146 – 161
Urs Winter-Pfändler & Morgenthaler, Ch. (2011). Who Needs
Chaplain’s Visitation in General Hospitals? Evaluation of
influencing factors to assess patients with psychosocial and religious
needs, in: Journal of Pastoral Care & Counseling, 2, 2.1 – 10
Urs Winter-Pfändler (2011). Krisenintervention aus christlicher
Perspektive, in: ChrisCare, 2, 6 – 7
Urs Winter-Pfändler (2011). Zum Wohl des Patienten und aller
Beteiligten. Spiritual Care: spirituelle Sorge in einer ganzheitlichen
palliativen Versorgung, in: Praxis Palliative Care, 10, 24 – 25
Urs Winter-Pfändler (2011). Vernetzung als Schlüssel
zu einer guten Zusammenarbeit. Seelsorge aus der Sicht von Stationsleitungen,
in: Krankenpflege, 3, 18 – 21
Urs Winter-Pfändler (2011). Gesellschaftliche Veränderungen
und Palliative Care. Herausforderungen für die Kirchen und
die Seelsorge, in: Schweizerische Kirchenzeitung, 5, 75 –78
Urs Winter-Pfändler & Flannelly, K. J. (2011). Patients'
Expectations of Healthcare Chaplaincy: a Cross-Sectional Study
in the German Part of Switzerland, in: Journal of Religion and
Health (Published online 20. January 2011)
Winter-Pfändler, U., Flannelly, K. J., & Morgenthaler,
Ch. (2011). Referrals to Healthcare Chaplaincy by Head Nurses:
Situations and Influencing Factors, in: Holistic Nursing Practice,
25 (1), 26 – 32
Pastoralplanungskommission der Schweizer Bischofskonferenz (Hg.):
Partnerschafts-, Ehe- und Familienpastoral. Bericht der Pastoralplanungskommission
der Schweizer Bischofskonferenz, editionSPI, St. Gallen 2011 [A.
Bünker, St. Gallen]
13. Publikationen
Bitter, Gottfried / Blasberg-Kuhnke, Martina (Hrsg.), Religion
und Bildung in Kirche und Gesellschaft. Für Norbert Mette
(Studien zur Theologie und Praxis der Seelsorge ; 86), Würzburg
2011.
ISBN 978-3-492-03424-5
Religion und Bildung – ein spannungsvolles Verhältnis
von Anfang an! Beide sind ohne Frage eigenständig; zugleich
ist ihr Zueinander strittig und herausfordernd, gerade in vielen
praktisch-theologischen Vollzügen: in Familie und Schule,
in Gemeinde und an sozialen Orten, im Horizont von Ökumene
und interreligiösem Dialog, lokal, regional und global. Religion
und Bildung – auf diesen Feldern hat Norbert Mette seine
wohl wichtigsten und wirksamsten Arbeiten seit den 1970-er Jahren
vorgelegt.
Vier Schwerpunkte gliedern den vorliegenden Band: Religion, Bildung,
Religion und Bildung sowie unterschiedliche Bereiche religiöser
Bildung. Einige grundlegende praktisch-theologische Artikel und
viele kurze Beiträge, die eigene Akzente zulassen, religiöse,
christliche, kirchliche und politische Praxis spiegeln, laden ein,
den spannungsvollen Diskurs mit der handlungswissenschaftlichen
Praktischen Theologie von Norbert Mette zur Zukunft von Religion
und Bildung zu führen. [M. Blasberg-Kuhnke, Osnabrück]
Wippermann, Carsten, Milieus in Bewegung. Werte, Sinn, Religion
und Ästhetik in Deutschland, Würzburg 2011
ISBN 978-3-429-03408-5
Der Autor schreibt auf der Grundlage neuerer empirischer Befunde
die bekannten Sinus-Milieus fort und entwickelt ein eigenständiges
Milieu-Modell. Dieses DELTA-Milieu-Modell versteht sich als Gesellschaftsmodell,
das gerade auch für die Handlungsfelder der Pastoral wichtige
Einsichten liefert. [K. Bopp, Benediktbeuern]
Möchten auch Sie auf Forschungsprojekte, Neuerscheinungen,
Tagungen, Stellenausschreibungen o.ä. hinweisen? Informationen
bitte an: info
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14. Obligatorisches / Impressum
Für die Inhalte der einzelnen Mitteilungen sind deren Verfasser verantwortlich.
Kontakt:
Dr. Ulrich Feeser-Lichterfeld, Beauftragter für Homepage und Newsletter
des Beirats der Konferenz deutschsprachiger Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e.V.
eMail: info (at) pastoraltheologie (punkt) de |
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